28. Mai – 08. Juni 2004


Die Insel


Moorea ist die Schwesterinsel von Tahiti und mit ihren südseetypischen vulkanischen Bergspitzen eine richtige Bilderbuchinsel. Die Insel ist nur 17 km von Tahiti entfernt und wird mit dem Flugzeug in 10 Min. oder mit der Fähre in 30 Min. erreicht. Die Opunohu- und die Cook-Bay bilden die charakteristischen Einschnitte der Insel und sind zwei der malerischsten Buchten der ganzen Südsee. Das Ausflugsziel "Belvedere" bietet einen wunderschönen Ausblick über die beiden Buchten. Auf Moorea werden die Kilometerangaben auf Kilometersteinen welche die Form der Insel haben, gekennzeichnet.

Hotel Hibiscus

Die Auswahl der Unterkünfte ist gross, sie reicht vom einfachen Camping bis zum Luxushotel. Wir waren im Hotel Hibiscus an der Nordwestseite der Insel untergebracht. Dies ist ein Mittelklassehotel direkt am Strand. Die Bungalows haben Palmdächer und sind mit einer kleinen Küche ausgestattet. Die ganze Anlage befindet sich in einem wunderschönen tropischen Garten. Zum Hotel gehört ein gutes Restaurant welches direkt am Wasser liegt. Einige Restaurants und Shops sind zu Fuss in Kürze erreichbar. Eine Bank mit Geldwechselautomat befindet sich ebenfalls dort, aber Vorsicht: Traveller Cheques werden nicht gewechselt. Dazu mussten wir zur Hauptbank in Maharepa fahren.

Tauchen

Es gibt zwei Tauchbasen in unmittelbarer Nähe des Hibiscus: Scubapiti im Hotel Les Tipaniers und Moorea Fun Diving, welche neu von Roland und Edmée Imfeld geführt wird und für deutschsprachige Taucher sehr zu empfehlen ist. Roland und Edmée sind sehr freundliche Elsässer, die jederzeit hilfsbereit und aufgeschlossen gegenüber allen taucherischen Wünschen und Problemen sind. Sie bieten auch sehr günstige Tauchpakete mit Unterkunft an. Weitere Informationen sind unter www.fundive.pf zu finden. Die meisten Tauchplätze sind mit dem Alu-Speedboot in 10-15 Min. erreichbar und es werden maximal 10 Taucher mitgenommen.


Vom Tauchen in Moorea waren wir sehr positiv überrascht. Auch hier gibt es viele Haie, hauptsächlich Schwarz- und Weisspitzenriffhaie, grosse Zitronenhaie und Graue Riffhaie. In den Sommermonaten ist es möglich Buckelwale nahe der Küste zu beobachten. Bei einem Kanaltauchgang sahen wir viele einzelne Adlerrochen und zwei Adlerrochenschulen à ca. 6 Tieren. In der Lagune gibt es einen Platz mit vielen Stechrochen, die angelockt mit etwas Futter sehr zutraulich werden. Wir sahen auch kleine Barrakudaschwärme und einige Schildkröten. Die Riffe bestehen hauptsächlich aus Hartkorallen und bilden schöne Landschaften mit Canyons und grossen intakten Korallenfeldern. Beim Tauchplatz "The Roses" gibt es ein riesiges Feld mit den schönsten Salatkorallen die wir je gesehen haben. Die Sichtweiten sind zum Teil nicht ganz so gut wie in Rangiroa oder Fakarava, aber immer noch als super zu bezeichnen.



Fotos und Text dieser Webseite sind Copyright by Martin Hablützel


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